18/I/2025 Stärkung des interreligiösen Dialogs in Brandenburg

AntragstellerInnen:

Jusos Potsdam

Der Landesdelegiertenkonferenz möge beschließen:

Stärkung des interreligiösen Dialogs in Brandenburg

Die Jusos Brandenburg fordern den SPD-Landesvorstand auf, sich dafür einzusetzen, dass in Brandenburg eine Intensivierung und Stärkung des interreligiösen Dialogs stattfindet, insbesondere zwischen christlichen, jüdischen und muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Begründung:

Brandenburg ist ein Land der Vielfalt und zeichnet sich auch durch die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Mitmenschen aus. Religion und der eigene persönliche Glaube spielen dabei für viele eine identifikationsstiftende Rolle. Doch wie so oft leben die unterschiedlichen Religionen meist nebeneinander her, statt miteinander. Um das zu verändern und ein stärkeres Zusammenleben der Menschen zu schaffen, müssen wir den Dialog zwischen den Religionen und den einzelnen Menschen unterstützen. In Brandenburg leben Christen, Juden und Muslime, aber auch konfessionslose oder Personen weiterer Glaubensrichtungen. Eine Stärkung und eine noch weitergehende Institutionalisierung eines interreligiösen Dialogs in Brandenburg käme allen Brandenburgerinnen und Brandenburger zu Gute.

Auch vor dem Hintergrund des stetigen Auseinanderdriftens der Gesellschaft und den globalen Krisen, die Brandenburg nicht unberührt lassen, sind Orte und Anlässe, die Begegnungen über das eigene Umfeld hinaus schaffen, nicht nur willkommen, sondern notwendig. Nur im Dialog lernen wir mehr übereinander und entwickeln ein Verständnis für den anderen. Ressentiments, Vorurteile und Missverständnisse lassen sich so besser abbauen.

Empfehlung der Antragskommission:

Änderungsanträge

  • Ä2 zum 18/I/2025

    AntragstellerInnen:

    Jusos Dahme-Spreewald

    Der möge beschließen:

    Seite , Zeile 4, Ergänzen

    Ergänzung in Zeile 4:

    Außerdem fordern wir die SPD Brandenburg auf, konkrete Maßnahmen und Ziele zu formulieren und diese allen Mitgliedern offenzulegen